




Willkommen liebe Besucher.
Was sind diese Verse?
Die Verse sind eine Geschichte, vielleicht auch nur ein Augenblick in einer Geschichte. Einer Geschichte wie sie jeden Tag aufs Neue beginnen kann. Sie entstehen aus den Dingen die uns umgeben, uns umweben wie das Leben selbst. Aus dem Wispern des Windes, dem Klang unseres Lebens oder einfach der Begegnung zweier Blicke. Nun erhascht man wohl an jeden Tag tausende solche Augenblicke. Schnelle, die leider vergehen, ohne, dass wir sie bemerken. Aber auch solche die tief in uns verbleiben, uns zum Lächeln bringen, die uns erstaunen, verwundern und auch Trauer in sich tragen.
Die Gabe liegt wohl darin, den Bruchteil eines Augenblickes inne zu halten und in ihm die Kraft anzuerkennen, die er ausdrückt. Doch gleiten wir meist zu schnell durch den Tag und die Zeit, mit gesengtem Blick und vergessen auch zu gerne. Darum sind die Verse auch ein Versuch zu verstehen, wie kostbar die kleinen Dinge, wie herrlich jene Bruchteile seien können, wenn wir ihnen den Wert an Aufmerksamkeit schenken, wie sie es verdient hätten.
Diese Geschichte könnte überall spielen, aber sie spielt hier und jetzt. Das ist das Recht von ihr. Nicht das, was ich ihr zugestehe, nein was sie mir zugesteht zu erzählen. Ja eine Geschichte kann wachsen, sie kann sich verändern und sie kann uns in ihren Bann ziehen. Schneller als wir es für möglich halten sind wir ein Teil von ihr. Aber sie kann auch geben, uns zum Lächeln bringen, sie kann uns auch beschämen, ja leider auch langweilen. Jedoch wird sie uns nie verurteilen oder uns gar verlassen, so als würden einzelne Buchstaben aus einem Buch stolpern. Nein sie hält uns, sie trägt uns in ihre Welt. Daher handelt eben diese Geschichte auch von ihrer Welt die genau eine Haselnussbreite von unserer entfernt liegt. So entstehen Namen in ihr, Orte, die wir uns vorstellen können. Wir lauschen ihren Sätzen und erleben einen kurzen Zyklus des Lebens der Wesen, welche sie zum Leben erweckt.
Wie schon erwähnt Geschichten entstehen jeden Tag zu tausenden. Sie zu erleben ist schon ein Dank, aber ihnen zu lauschen ist die Anerkennung die sie verdient. Und so wollen wir nicht warten, sondern sie erleben. Sie wächst Woche für Woche ein Stück weiter, bis sie mehr ist, als der Bruchteil eines Augenblicks. So dass sie nicht zu uns sagen kann:
Du hast von dir aus nie in die Sterne gesehen, nie diesen Geruch erlebt, nie diesen Geschmack….du wartest einfach bis es dir einer sagt….
Der Lindenvers ist der erste Teil unserer Geschichte.
Im Anfang, so sagt man, spiegelt sich schon das Ende.
Nun ich denke, dass wir diesen Satz wohl nicht auf unsere Geschichte legen können. Warum?
Unsere Geschichte wird in diesem Sinne kein Ende haben, weil sie weiter leben wird. Ganz einfach so, neben uns. Angrenzend an jenen Dingen, die wir in unseren alltäglichen Leben tun, wird die Geschichte weiterlaufen ohne, dass wir sie erzählen müssen. Aber bis dahin sind wir ein Teil von ihr, ja vielleicht sogar sie selbst. Mit einer Schneeflocke wird sie beginnen und aus ihr wird sich jeder Satz ableiten.
Von diesem ersten Satz an werden wir Schritt für Schritt mit ihr gehen. So erleben wir einen Helden der noch keiner ist. Und einen Weg, den wir gehen werden ohne ihn zu betreten. Wir lernen eine Welt kennen, welche so alt und natürlich ist, dass es uns mehr als wundern wird, dass sie existiert.
So formt sich unsere Geschichte Stück für Stück zu einer ganzen. Wir werden Orte, Sätze, Augenblicke, Akteure, welche sie beleben kennenlernen. Ja ganze Leben an sich werden uns anvertraut. Und wir werden die Wahl haben zu entscheiden, ob es richtig ist oder falsch was sie uns erzählt. Die Wahl mit ihr zu lachen, zu sehnen oder zu trauern.
Der Weg beginnt mit einer Schneeflocke. So etwas herrlich leichtem. So hoffe ich, begleitet sie uns durch die Zeit, die die Geschichte braucht um zu leben. In uns und in ihr selbst.
Und so schließe ich mit einem Zitat von Charles Dickens.
Ich habe mich bemüht in dieser kleinen Geschichte den Geist einer Idee zum Leben zu erwecken. Hoffentlich verlieren meine Leser niemals dem Humor gegenüber sich selbst, untereinander, der Jahreszeit oder was mich betrifft. Mögen eure Häuser von einen freundlich Geist heimgesucht werden und auf das er nicht ewiglich bleibe.
(Der Lindenvers befindet sich noch im Aufbau. Ich bitte um Entschuldigung, dass ich sie schon online gestellt habe. Aber aus meinem lockeren Mundlaut entstand eine Wette, dass ich sie doch „bestimmt“ bis Weihnachten fertig haben würde. Daher möge man mir verzeihen, dass ich Ihnen nur um der Wette Willen noch nicht den ganzen Umfang liefern kann. Ich werde mich bemühen sie bis Ende Januar ganz fertig zu stellen. Aber die Wichtigkeit dieser Wette und ihrer damit einhergehende Beschämung meines „lieben“ Freundeskreises (ach wie lange noch) hätte mich sogar dazu verleitet drei Striche und ein bestimmtes Zitat von „Dylan Thomas“ als die Seite zu preisen. Aber das wäre dann doch zu viel des Seins. Ich bitte nochmals um Entschuldigung, dass Sie nun dank meiner lockeren Zuversicht (ja ich habe daraus gelernt) mit diesen Unannehmlichkeiten zurechtkommen müssen. Aber glauben Sie mir, ich müsste sonst mit größeren Leben.)
Der Eichenvers, des Vakten wichtigstes Geschick hat er genommen so sagt man. Und mehr hat nie ein Vakte erfahren. Selbst der Verbleib ist so rätselhaft wie sein Werk. Zugleich sein Reim wird nicht geflüstert, nur geschrieben. Weil man Verlust nicht ausspricht um ihn aufs Neue zu erleben. So bleiben uns nur die Zeit, das Geschick und der Mut jener, die ihn enthüllen wollen, ihn brechen mögen. Alter Stein an neuen Weg.
Der Buchenvers ist der zweite Teil unserer Geschichte. Wie die Nacht stillschweigend die Welt überzieht und alles in einen fahlen Mantel der Dämmerung legt. So verborgen ist auch der Buchenvers für uns. Worte die aus den Norden an unser Ohr drangen, leise flüstern hinter gehaltener Hand, sind zu Legenden, und selbst diese zu leisen Worten geworden. Aber selbst jene sind so alt, dass die Namen verloren und Orte längst verschollen sind unter Stein und Moos. Aber noch ist der Lindenvers nicht ganz gelegt, nicht ganz erlebt. Sodass die Hoffnung, der kleine Bruder des Zauderns, besteht seinen weg zu finden. Auf das wir auch diese Seite füllen, wenn wir es wissen.
Danksagung
Hiermit möchte ich mich bei allen bedanken, die mich bei den Versen mit Rat und Tat unterstützen. Mir den Mut und die Willenskraft herzaubern wenn sie mich verlassen. Für den Cappuccino zur rechten Zeit, den „ das würde ich nicht so machen“ zur falschen Zeit. Für ihr Lächeln wenn es etwas so geworden ist wie es ein sollte (ihrer Meinung). Die Gespräche, die meist darin enden zu sagen „ ach du weißt nicht wie ich das meine“ und am Ende doch alle zufrieden sind. Für die anrufe in der Nacht die anfangen mit „ da fällt mir noch was ein“ und mir gerade Garnichts so im Halbschlaf. Kurz denjenigen Menschen die mir lieb und teuer sind, die mich inspirieren und die das Leben lebenswert machen.
Besonderen Dank geht an:
Danny, danke für HTML5, und ja anrufen geht schneller als texten
Steffen für die Hilfe bei dem Webauftritt, auch wenn er immer die Hälfte vergisst
Anja,die sich durch meine Texte liest, sie korrigiert und allein dafür tut sie mir leid
Susi, die mich erträgt wenn ich mal wieder alles gleichzeitig machen will
Hanna, danke für den Kuchen als ich bei der Animation verrückt geworden bin
Susi, unser BEST MO, für ihre Begeisterung und Kritik
Noch eine Susi, dafür, dass sie die Geduld hatte über Karten zu brüten
[keine Angst liebe Leser die Susis wissen schon wer gemeint ist]
Marie-Luise, für die schnellen Finger auf der Tastatur und durch den Wald krauchen um Fagus alten weg zu finden
Anna, nein du hast nicht recht, es kommen keine Blätter in den Apfel Tee, aber danke für die Karten
Thomas, dafür, dass er Fagus kuppe malt
Jule, dafür, dass sie, wenn es eilig ist, die Zeit findet und Buchstaben richtet
Paula, für die endlosen Gespräche über die Etymologie der Namen (und nicht so viel Stress beim Doktor werden)
Christian, für die Aufmerksamkeit und Kritik beim Probelesen
Und an alle jene, die ich leichtsinniger Weise vergessen habe und mir es mit verachtungsvollen Blicken heimzahlen werden, sage ich jetzt schon danke.
Hier wird noch getüftelt.
Schaut bald wieder vorbei!